
MEXA-ONE-FT
Übersicht
Das MEXA-ONE-FT ist ein hochpräzises Abgasanalysesystem das auf der Fourier-Transformations-Infrarot (FTIR) Spektroskopie basiert. Alle Kernkomponenten des MEXA-ONE-FT Systems werden bei HORIBA entwickelt und produziert.
Die MEXA-ONE-FT ermöglicht die simultane Messung von bis zu 28 Komponentenwie z.B. NO, NO2, NH3, N2O, CO, CO2, und CH4. Alle Komponenten werden mit einem einzelnen Analysator erfasst und somit entfällt die zeitaufwändige Synchronisierung der Messwerte.
Die MEXA-ONE-FT kann nach Kundenwunsch mit bis zu 6 Komponentensets kalibriert werden um ein breites Spektrum an Anwendungen abzudecken.
Das Prinzip der FTIR-Spektroskopie ermöglicht neben der direkten Messung von NO2 Emissionen auch die unabhängige Quantifizierung einzelner Kohlenwasserstoffspezies. Somit ist das MEXA-ONE-FT System ideal für detaillierte Forschungs- und Entwicklungsaufgaben geeignet.
Prinzipbedingt entfällt bei unserem Messsystem die zeitaufwändige tägliche Endgaskalibrierung. Eine Rekalibrierung ist nur alle 4 bis 7 Jahre notwendig und kann an unserem Standort in Oberursel (Deutschland) durchgeführt werden.
Die E-Version wurde speziell für die Messung von NH3 Emissionen gemäß Euro VI entwickelt und gewährleistet eine schnelle Ansprechzeit (T10-T90) von unter 5 s (wie in Euro VI festgelegt).
Das MEXA-ONE-FT System ist in der HORIBA ONE PLATFORM integriert und kann mit anderen ONE-Analysatoren zu einer Gesamtlösung erweitert werden, die sowohl für Zertifizierungszwecke als auch für die F&E geeignet ist.
Merkmale
Mögliche Anwendungen:
- SCR Analyse
- F&E für alkoholbasierte Kraftstoffe
- Zertifizierung von NH3 Emissionen gemäß Euro VI
- Entwicklung von Nachbehandlungssystemen
Vorteile auf einem Blick:
- Kernkomponenten bei HORIBA entwickelt
- 28 Komponenten simultan erfassbar
- Keine Synchronisierung der Messwerte erforderlich
- Direkte NO2 Messung
- Aufspaltung der einzelnen Kohlenwasserstoffspezies
- Zertifizierung von NH3 Emissionen gemäß Euro VI
- Keine tägliche Endgaskalibrierung erforderlich
- Rekalibrierung alle 4 bis 7 Jahre in Deutschland
- Erweiterung mit MPA & HFID möglich
- HORIBA ONE PLATFORM
Hergestellt von HORIBA
Spezifikationen
Überblick
Model | Standard Ausführung: MEXA-ONE-FT Euro VI- konformer Typ: MEXA-ONE-FT-E
|
Standardkonformität | CE, FCC, KC |
Zielkomponenten und Bereiche*1 | Maximal 28 Komponenten |
Anwendungen | SCR Analyse; F&E für alkoholbasierte Kraftstoffe; Zertifizierung von NH3 Emissionen gemäß Euro VI; Entwicklung von Nachbehandlungssystemen |
Prinzip | Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie (FTIR) |
Ein- / Ausgänge | Überwachung auf 17-Zoll LCD |
Probenahmetemperatur | MEXA-ONE-FT: 113 ± 6ºC |
Probenahmendurchsatz | MEXA-ONE-FT: 4.0 ± 0.5 L/min |
Betriebsumgebung | Umgebungstemperatur: 15 bis 35ºC |
Systemkonfiguration
Flüssiger Stickstoff | Nachfüllmenge: ca. 500 ml (einschließlich Verdunstung) |
Versorgungsspannung | Folgende Spannungsfrequenzen sind erhältlich (bitte bei Bestellung angeben) |
Energriebedarf | maximal ca. 4.0 kVA, ca. 3.0 kVA bei stabiler Rate |
Abmessungen | 655 (W) x 855 (T) x 1970 (H) mm |
Gewicht | Ca. 460 kg |
Leistung
Nullrauschen*2 | Weniger als 1 % Messbereichsendwert (MBE)
|
Ansprechzeit*3 | MEXA-ONE-FT: 5 Sekunden oder weniger, beim Umschalten von N2 auf 200 ppm CO. |
Reproduzierbarkeit *4 *5 | Innerhalb ± 1 % MBE |
Nullpunktdriftt/ Messbereichdrift*4 *5 | Innerhalb ± 1 % MBE / 8 Stunden |
Aufwärmzeit | Nach dem Einschalten der Stromversorgung weniger als 2 Stunden |
Optionen
Linienumschaltung | 8 Linien |
Analoger Ausgang | Analoger Ausgang: 0-10V Max. 16 Kanäle |
Host-Kommunikationskabel | LAN Kabel |
NH3 Filterelement | Quarzglasfaserfilter |
THC Messung | Prinzip: Beheizter Flammenionisationsdetektor (HFID) |
O2 Messung | Prinzip: Magnetopneunmatischerdetektor (MPD) Messbereich: von 0-1 vol% bis 0-25 vol% |
Automatische Nachfüllvorrichtung für flüssigen Stickstoff | Maximale Lagermenge: Ca. 12 L |
*1: Bei der Bestellung angeben.
*2: Das Nullrauschen ist definiert als die zweifache Standardabweichung des Konzentrationsmesswerts.
*3: Gemessen mit einer Probensonde (0,3 m), einem beheizten Vorfilter und einer beheizten Leitung (6 m), ohne Verunreinigung der Probenleitung.
*4: Bestätigt mit 200 ppm CO, 500 ppm CH4 und 200 ppm C2H6.
*5: Es soll ein Endgas mit mehr als 80% des Messbereichsendwerts genutzt werden.



